Botrytis

Botrytis verursacht grau-braunen Pilzbelag auf dem Pflanzengewebe. Viele Pflanzen - sowohl im Freiland als auch unter Glas - sind anfällig für diesen Pilz. Befallen wird zunächst oberirdisches, totes Material. Anschließend breitet sich der Pilz auf lebendiges und gesundes Pflanzengewebe aus.

Der Einsatz von Salicin bei Befall von Botrytis ist nicht sinnvoll.

Cuprum dagegen unterstützt die Pflanzen, damit diese gesünder wird.

Im Übrigen sind die Erfahrungen mit Salicin vor allem bei Tomatenkulturen positiv. Hier wird sie eingesetzt, um die Wunden nach einem Blattbruch, die Anfälligkeit für Botrytis erhöhen, schneller zu trocknen. An den Rändern der Wunden bildet sich so außerdem ein Kallus (Wundgewebe) und die Gefahr eines Befalls mit dem Pilz wird dadurch verringert.

Auch SilicaPower hat einen positiven Effekt: Die Zellwände werden fester, die Blattoberfläche härter und auch hier wird ein Botrytis-Befall erschwert.

Der hohe pH-Wert, der durch Ds-Kalk erreicht wird, hat ebenfalls positive Effekte auf Schadpilze wie Botrytis, denn sie können unter solchen Bedingungen sich schlecht entwickeln.

Empfohlenes Produkt:

In den meisten Kulturen (zu Tomatenkulturen siehe die gesonderten Informationen) empfehlen wir eine Spritz- oder LVM-Behandlung mit Cuprum. 
In Fallen das gespritzt wird kann Ds-Kalk zum Cuprum gemischt werden. Die Höhe pH-Wert hilft mit den Infektionsdruck niedrig zu halten.

Speziell für Tomatenkulturen empfehlen wir, SalicylPur über den B-Tank zu dosieren.

Wenn Sie Bio-Tomaten in Freilandkulturen erzeugen, ist SalicylPur keine gute Wahl. In diesem Fall empfehlen wir, Algicin® zu spritzen. Es enthält die gleiche Menge an Salicin wie SalicylPur und ist für den Einsatz in Biokulturen geeignet.